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Spätmittelalterkleid / Cotehardie „Isabelle“ aus Samt – rot

Spätmittelalterkleid / Cotehardie „Isabelle“ aus Samt – rot Spätmittelalterkleid / Cotehardie „Isabelle“ aus Samt – rot Spätmittelalterkleid / Cotehardie „Isabelle“ aus Samt – rot Spätmittelalterkleid / Cotehardie „Isabelle“ aus Samt – rot Spätmittelalterkleid / Cotehardie „Isabelle“ aus Samt – rot

CHF 180.–

Dieses mittelalterliche Samtkleid ist körpernah geschnitten und im Rockteil weit ausgestellt. Die im Rockteil eingesetzten sog. Geren (Stoffkeile) erzeugen die grosszügige  Saumweite, wodurch das Kleid beim Gehen besonders schön schwingt.
Die Ärmel sind weit geschnitten und werden durch breite Manschetten gerafft. Der Ausschnitt und die Manschetten sind mit einer Satinpaspel versehen und die vordere Mitte wird mit zahlreichen Metallknöpfen in Antikmessing-Optik geknöpft. An den Manschetten sind ebenfalls Knöpfe angebracht. Das bodenlange Kleid wirkt durch den schweren Baumwollsamt sehr edel und die dezenten Details unterstützen diesen Look.

Der Schnitt des Kleides orientiert sich an mittelalterlichen Darstellungen aus dem 13. bis 15. Jahrhundert. Während die Gewandung der Frau vor dieser Zeit eher weit geschnitten war und die Körperformen versteckte, wurde die Kleidung nun aber immer körperbetonter. Diesem körpernahen Schnitt verdankt die ursprünglich in Frankreich aus der losen Cotte entstandene Cotehardie (zu Deutsch in etwa gewagte Cotte) vermutlich ihren Namen.

Typisch für eine Cotehardie sind Schnürungen oder eine Knopfleiste an der vorderen Mitte. Knöpfe kamen erstmals zu dieser Zeit auf und ermöglichten endlich eine enge Passform. Dabei wurden die zahlreichen Knöpfe sehr eng gesetzt, so dass sie bei der engen Tragweise nicht aufsprangen. Auch der immer weiter werdende Ausschnitt war charakteristisch für diese Kleider und sehr beliebt bei den Damen im Spätmittelalter und in der Renaissance. Üblicherweise wurde die Cotehardie mit einem Unterkleid, einem Schleier und einem schmalen Gürtel kombiniert.

Darstellungen einer Cotehardie aus der Zeit findet man z.B. im Rosenroman, einem altfranzösischen Versroman aus dem 13. Jh. (Originaltitel: Le Roman de la Rose), oder im Speculum humanae salvationis, einem christlichen Erbauungsbuch (sog. Heilsspiegel) aus dem frühen 14. Jh. Auch das im Moor von Moy, Irland, gefundene Kleid, welches zeitlich zwischen dem 14. und dem 15. Jh. eingeordnet wird, ist eine Cotehardie mit zahlreichen Knöpfen.

Samt kam im 14. Jh. im Mittelmeerraum auf und wurde überwiegend in Italien gewebt. Sehr beliebt war Samt in der Burgunder Mode zur Renaissancezeit.

Farbe: rot

Grössen: S, M, L, XL, XXL

Material: 100% Baumwolle (Baumwollsamt)

Reinigung:
Baumwollsamt sollte nicht in die Waschmaschine gegeben werden, da Samt dann unwiderruflich zerknittert und enorm fusselt. Samt sollte man auch nicht bügeln, da so der Flor seine Tiefe verliert. Wir empfehlen, leichte Flecken mit der Kleiderbürste in Florrichtung auszubürsten. Bei gröberen Verunreinigungen empfehlen wir, das Kleid in die Reinigung zu geben.
 

Grössentabelle – Damen – Kleider
Grösse S M L XL XXL
Brustumfang (in cm) 100 106 112 124 132
Hüftumfang 76 84 94 108 120
Schulterbreite 36 39 40 45 45
Armlänge 62 62 62 65 65
Gesamtlänge ab Mitte Schulter 145 145 145 145 145

Lieferung ohne Accessoirs!

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